Einer Auftragsarbeit für Gebrauchsgrafik oder ein Designelement geht ein Entwurf oder eine Auswahl von Entwürfen voraus, je nach Bedarft. Einmal ist ein Entscheid sofort gefällt, wie ein Plakat, Inserat oder ein Umschlag umgesetzt werden soll. Ein anderes Mal möchten Sie mitentscheiden und nach dem Ausschlusskriterium zum Ziel kommen.
Der Prozess beim Ausarbeiten einer Bildidee vermag auch Parallelen zum Entwickeln einer Geschäftsidee in Erinnerung rufen. Der Austausch mit Auftraggeber ist mit einer Entwurfspräsentation besonders ausgeprägt.
In der Frage, ob rechte Seiten in Zeitungen und Zeitschriften mehr beachtet werden als linke, ist sich die Forschung nicht einig. Innerhalb einer ganzseitigen Anzeige, die wenig aktivierende Besonderheiten aufweist, wird Text in der oberen Hälfte der Seite länger betrachtet bzw. häufiger fixiert als in der unteren Hälfte. «Links oben erzielt die höchste Beachtung, links unten die schwächste. Das hängt mit unseren kulturell geprägten Lesegewohnheiten zusammen. In Bild-Text-Anzeigen werden die zum Bild gehörenden Texte mehr beachtet, wenn sie rechts neben dem Bild stehen (und nicht links) oder unter dem Bildmotiv (statt darüber)».
Dieses gewohnheitsmässige Verhalten wird jedoch aufgegeben, wenn der Blick des Lesers durch aktivierende Bild- und Sprachelemente gelenkt wird: In diesem Fall werden die am stärksten aktivierenden Anzeigenelemente in der Regel an erster Stelle betrachtet, und der Blick wendet sich anschliessend solchen Elementen zu, die wiederum ein stärkeres Aktivierungspotenzial als die nachfolgenden Elemente besitzen. Die zuerst fixierten Anzeigenelemente weisen dabei eine bessere Erinnerung auf.
Sie müssen interessant sein, damit unsere Botschaft auffällt, bescheiden, damit unsere Botschaft glaubwürdig ist, informativ, damit unsere Botschaft in Erinnerung bleibt, witzig, damit unsere Botschaft ankommt.
Verwandeln Sie gewöhnliche Fotos in außergewöhnliche Visuals. Unsere KI-Technologie haucht jedem Pixel neues Leben ein, stellt Details wieder her und verbessert die Qualität in Sekunden.
pix upscale, 01.07.2026
Bildbearbeitungstechniken machen überraschende Sprünge bei ihrer Entwicklung durch. In der Pionierzeit der Fotografie stellte sie die naturalistische Malerei in Frage. Jahrzehnte wurde sie so populär, dass zum Festhalten besonderer Ereignisse der Fotoapparat dazugehörte. Nach einigen Schritten einer Evolution des Kameramodells in Ergonomie und Individualisierung des Gebrauchs, einer grossen Vielfalt an Wechselobjektiven, Filtern und Beleutungsmöglichkeiten kommt mit der Videotechnik die Digitalfotografie auf. Ein Meilenstein markiert dabei das Handy, fotografiert wird bei jeder Gelegenheit, mit der Selfiefunktion hat jeder auch einen Schmink- oder Rasierspiegel mit dabei.
Auch der Bildbearbeitung auf Photoshop oder der App auf dem Handy scheinen keine Grenzen gesetzt. Zuletzt bleibt die Wahrnehmung technischer Bilder entscheidend, wie es mit den Bilder weiter geht. Die Technik setzt Schranken, das war gestern. Heute sind die Belichtungszeit, der Entwicklungsprozess, der Ausschnitt und die Bildauswahl ohne Ressourcenverschwendung wählbar.
Familienalben werden kaum noch an die Nachfahren weitergereicht, sondern im Brockenhaus entsorgt.
Auch die Bilder aus den Fotoarchiven erlebt turbulente Zeiten, das sie ohne Eingeordnet zu werden kaum überleben. Wer sich damit beschäftigt, ein Familienalbum, Negative im Archiv zu digitalisieren gedenkt, stellt sich vielleicht Fragen zur Hinterlassenschaft und schlägt das fehlende Interesse daran entgegen. Die Faszination daran, nur sich die Perfektion des Fotohandwerks vor Augen halten, schwindet. Technische Bilder inspirieren viel mehr und stehen für erweiterte Möglichkeiten einer Parallelwelt.